Die Landesregierung hat auf Initiative des Ministeriums für Bildung und Kultur die Übernahme von den Monat April nicht gezahlten Elternbeiträgen für KiTas und Freiwillige Ganztagsschulen (FGTS) durch das Land beschlossen. Wenn Eltern in der Corona-Krise Elternbeiträge nicht zahlen können oder wollen, übernimmt das Land die KiTa und FGTS-Träger die Einnahmeausfälle.

Diese Regelung gilt für den Monat April 2020 und gilt auch für Familien, die die Notbetreuung in Anspruch genommen haben. Für diejenigen Familien, die bereits von der Beitragszahlung befreit sind, ändert sich nichts. Das Ministerium für Bildung und Kultur bittet gleichzeitig Eltern, die momentan durch die Krise keine unmittelbaren finanziellen Einbußen haben oder deren Kinder an der Notbetreuung teilnehmen, im Sinne der Solidarität einen Beitrag weiter zu zahlen. Dadurch helfen sie mit, dass auch die KiTas und die FGTS-Träger gut durch die Krise kommen und danach ein leistungsstarkes Angebot weiter möglich ist.

Die Elternbeiträge werden auf der Grundlage eines Vertrages zwischen dem KiTa- oder FGTS-Träger und den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten gezahlt. Eine rechtliche Verpflichtung des Landes zur Erstattung der Beiträge aus Anlass der am 13. März 2020 angeordneten Schließung für den Zeitraum vom 16. März bis zum 24. April 2020 besteht nicht.

Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung und Kultur im Saarland vom 31.03.2020 bezüglich der Elternbeiträge

Das Ministerium für Bildung und Kultur: Schreiben an die Eltern

 

Update / Stand: 15.03.2020 / 14 Uhr

Die Landesregierung hat am Freitag, den 13. März 2020 für alle Schulen und KiTas im Land flächendeckend deren Schließung bis zum Ende der Osterferien am 26. April 2020 angeordnet. Ziel ist die Eindämmung bzw. Verzögerung der Ausbreitung des Coronavirus‘.

Vor diesem Hintergrund wird es auf Weisung des zuständigen Ministeriums eine begrenzte Notbetreuung für Schul- und KiTa-Kinder geben. Alle Eltern und Erziehungsberechtigten werden seitens des Ministeriums vorrangig gebeten, eine eigenorganisierte häusliche Betreuung sicherzustellen. Das Angebot der Notbetreuung kann nur für besondere Ausnahmefälle gelten.

Es dürfen je Einrichtung maximal 3 Gruppen zu 5 Kindern eingerichtet werden. Eine Betreuung von Kindern mit erhöhtem Risiko (u.a. mit Vorerkrankungen, mit unterdrücktem Immunsystem, mit akuten Infekten) ist nicht möglich.

Mitteilungsschreiben des Ministerium für Bildung und Kultur zu den Organisationsvorgaben zur Einrichtung einer Notbetreuung

 

Anträge zur Notbetreuung können am Montag, 16. März 2020 in der Zeit von 7.30 Uhr - 15.00 Uhr bei der jeweiligen Kita gestellt werden. Die Zuteilung zur Notbetreuung erfolgt nach Genehmigung durch das Jugendamt des Regionalverbandes Saabrücken. Den betroffenen Eltern wird alsbald wie möglich Rückmeldung über die Zulassung gegeben! Die Notbetreuung erfolgt somit faktisch erst ab Dienstag, 17. März 2020 zu den Öffnungszeiten der jeweiligen Kita.

Sollte es bereits zu einer dringlichen Notbetreuung ab Montag, 16.03. kommen, so bitten wir Sie um telefonische Kontaktaufnahme mit Ihrer Kita  (Kontaktdaten siehe unten)!


Voraussetzung zur Notbetreuung

Das Angebot richtet sich an bestimmte Gruppen, in welcher die Erziehungsberechtigten für die Daseinsfürsorge tätig sind und keine andere Betreuung möglich ist. Sowie an berufstätige Alleinerziehende und andere, wenn keine anderweitige Betreuung möglich ist. Hier muss der Bedarf nachvollziehbar begründet sein. Eine Aufnahme kann nur im Rahmen der freien Platzkapazitäten erfolgen.

Daseinsfürsorge, zB.:

  • hauptberufliche Feuerwehr
  • Polizei
  • Strafvollzugsdienst
  • Retungsdienst
  • medizinische Einrichtungen inklusive Apotheken
  • stationäre Betreuungseinrichtungen (z.B. Hilfen für Erziehung)
  • ambulante und stationäre Pflegedienste
  • die Produktion und Versorgung von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs
  • kritische Infrastruktur

 

Antragsformular

Hier können Sie das Antragsformular als PDF-Dokument herunterladen:

Formular
 

Geben Sie bitte das Antragsformular - nachdem Sie telefonisch im Vorfeld Kontakt mit Ihrer Kita hatten - bei der jeweiligen Kita am Montag, 16. März 2020 in der Zeit von 7.30 Uhr - 15.00 Uhr ab oder besser Sie senden das Formular (eingescannt oder gut lesbar abfotografiert als JPG-Datei oder PDF-Dokument) an Ihre jeweilige Kita. Die Kontaktdaten finden Sie hier:

Kita Röntgenstraße, Telefon 06898/22673, E-Mail
Kita Lauterbach, Telefon 06802/388, E-Mail
Kita Ludweiler, Telefon 06898/42637, E-Mail
Kita Neues Rathaus, Telefon 06898/132020, E-Mail
Kita Schubertstraße, Telefon 06898/295835, E-Mail
Kita Haydnstraße, Telefon 06898/1690035, E-Mail

 

Wichtig: Wenn Sie Kinder sowohl in der Kita als auch in der Grundschule haben, geben bzw. senden Sie das Antragsformular bitte an beide Einrichtungen!

Für Kinder der Völklinger Grundschulen wurde ebenfalls eine Notbetreuung eingerichtet:

Anträge zur Notbetreuung können am Montag, 16. März 2020 in der Zeit von 7.30 Uhr - 15.00 Uhr bei Ihrer Grundschule gestellt werden. Die Zuteilung zur Notbetreuung erfolgt nach Prüfung und Genehmigung durch den Schulträger (Stadt Völklingen). Den betroffenen Eltern wird alsbald wie möglich Rückmeldung über die Zulassung gegeben! Die Notbetreuung erfolgt somit faktisch erst ab Dienstag, 17. März 2020 in den Zeiten 8.00 - 16.00 Uhr oder in einer Teilbetreuung von 8.00 - 12.00 Uhr oder 12.00 - 16.00 Uhr)
 

Sollte es bereits zu einer dringlichen Notbetreuung ab Montag, 16.03. kommen, so bitten wir Sie um telefonische Kontaktaufnahme mit Ihrer Grundschule (Kontaktdaten siehe unten)!


Voraussetzung zur Notbetreuung

Das Angebot richtet sich an bestimmte Gruppen, in welcher die Erziehungsberechtigten für die Daseinsfürsorge tätig sind und keine andere Betreuung möglich ist. Sowie an berufstätige Alleinerziehende und andere, wenn keine anderweitige Betreuung möglich ist. Hier muss der Bedarf nachvollziehbar begründet sein. Eine Aufnahme kann nur im Rahmen der freien Platzkapazitäten erfolgen.

Daseinsfürsorge, zB.:

  • hauptberufliche Feuerwehr
  • Polizei
  • Strafvollzugsdienst
  • Retungsdienst
  • medizinische Einrichtungen inklusive Apotheken
  • stationäre Betreuungseinrichtungen (z.B. Hilfen für Erziehung)
  • ambulante und stationäre Pflegedienste
  • die Produktion und Versorgung von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs
  • kritische Infrastruktur

 

Schülerbeförderung

Grundsätzlich müssen die Erziehungsberechtigten für den Transport der Kinder sorgen!

 

Antragsformular

Hier können Sie das Antragsformular als PDF-Dokument herunterladen:

Formular
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Geben Sie bitte das Antragsformular - nachdem Sie telefonisch im Vorfeld Kontakt mit Ihrer Grundschule hatten - am Montag, 16. März 2020 in der Zeit von 7.30 Uhr - 15.00 Uhr bei dieser ab (Sekretariat der Schulleitung) oder besser senden Sie das Formular (eingescannt oder gut lesbar abfotografiert als JPG-Datei oder PDF-Dokument) an Ihre Grundschule. Die Kontaktdaten finden Sie hier:

Grundschule Ludweiler/Lauterbach, Telefon 06898/40117, E-Mail
Grundschule Bergstraße/Röchlinghöhe, Telefon 06898/23316, E-Mail
Grundschule Fürstenhausen, Telefon 06898/31320, E-Mail
Grundschule Wehrden/Geislautern, Telefon 06898/7263, E-Mail
Grundschule Haydnstraße, Telefon 06898/23831, E-Mail
GGTS Heidstock/Luisenthal, Telefon 06898/851055, E-Mail

 

Wichtig: Wenn Sie Kinder sowohl in der Kita als auch in der Grundschule haben, geben bzw. senden Sie das Antragsformular bitte an beide Einrichtungen!